FIFA

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Re: FIFA

#61 Beitrag von Zubitoni » So 22. Feb 2026, 14:21

Schwejk hat geschrieben: So 22. Feb 2026, 13:55 Aufruf zum Widerstand
»Totale Diktatur« – Ex-Fifa-Chef Blatter kritisiert Infantino und Trump

Mit Korruption und Skandalen kannte sich Sepp Blatter als Fifa-Präsident gut aus. Unter seinem Nachfolger sei es aber »schlimmer als früher«, sagt der 89-Jährige nun. Funktionären würden »Handschellen« angelegt.

https://www.spiegel.de/sport/joseph-bla ... 5f5f58fdac

"Vor Tische las man's anders" (Schiller: Wallenstein. Die Piccolomini). ;)
er möchte wahrscheinlich nochmal vom volk geliebt werden.

lieber sepp, DAS ist genau dein vermächtnis.
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Re: FIFA

#62 Beitrag von Schwejk » Di 28. Jul 2026, 18:34

Investorendeal
Fifa-Boss Infantino will WM-Anteile verkaufen

Ein neues Unternehmen soll künftig die Fußball-WM organisieren. Dafür fischt Fifa-Chef Gianni Infantino in der Trump-Welt. Die Uefa reagiert empört.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/g ... 903abcb797

U.a. Joshua Kushner, der Bruder von Trump-Schwiegersohn Jared, trappelt bereits mit den Hufen.
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Re: FIFA

#63 Beitrag von Zubitoni » Mi 29. Jul 2026, 18:47

Denke es kommt durch. Immerhin steht geld im raum. Wer lehnt sowas am ende schon ab. Im zweifel kann man ja immer noch sagen: man hat die bedingungen nachverhandelt. Alles gut soweit. Haken dran, nächste idee.
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Re: FIFA

#64 Beitrag von Stumpen 2.0 » Mi 29. Jul 2026, 19:14

... klar kommt dies durch, die Mehrheit hat er. Die Frage ist nur, mit oder ohne UEFA bzw. lässt sich die UEFA kaufen.

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Re: FIFA

#65 Beitrag von Zubitoni » Mi 29. Jul 2026, 20:25

Stumpen 2.0 hat geschrieben: Mi 29. Jul 2026, 19:14 ... klar kommt dies durch, die Mehrheit hat er. Die Frage ist nur, mit oder ohne UEFA bzw. lässt sich die UEFA kaufen.
ernst gemeine frage?
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Re: FIFA

#66 Beitrag von Schwejk » Mi 29. Jul 2026, 21:51

Ausverkauf der Fußball-Weltmeisterschaft
Scharfe Kritik an WM-Plan der Fifa, Uefa beruft Sondersitzung ein

In der Fußballwelt herrscht Entsetzen wegen des Plans, Teile der WM zu verkaufen. Der DFB warnt, die Uefa zeigt sich alarmiert. Aus Spanien kommt deutliche Kritik an Fifa-Boss Infantino: »Er ist das Problem.«

https://www.spiegel.de/sport/fifa-will- ... fdbe4c53f3
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Re: FIFA

#67 Beitrag von Schwejk » Do 30. Jul 2026, 17:26

Update:

Streit wegen Infantino-Plänen – Uefa droht Fifa mit WM-Boykott
Eine Fußball-WM ohne die Europäer? Damit droht die Uefa nun dem Weltverband Fifa und seinem Boss Gianni Infantino.
(...) »Die Uefa und ihre 55 Mitgliedsverbände stehen geschlossen zusammen. Wir lehnen den Vorschlag der Fifa, Eigentumsanteile an der Weltmeisterschaft und anderen Fifa-Wettbewerben auf private Investoren zu übertragen, einstimmig und unmissverständlich ab«, hieß es in einem Statement der Uefa.
https://www.spiegel.de/sport/fussball/w ... 01eb3989af
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Re: FIFA

#68 Beitrag von Preusse76 » Do 30. Jul 2026, 18:05

Schwejk hat geschrieben: Do 30. Jul 2026, 17:26 Eine Fußball-WM ohne die Europäer? Damit droht die Uefa nun dem Weltverband Fifa und seinem Boss Gianni Infantino.
:shock: Verrückte Welt.

Wer sagt eigentlich, dass man für eine WM eine FIFA braucht? :lol:
Man könnte ja, analog zum Boxsport, den ein oder anderen zusätzlichen Weltverband gründen.
(Es würde mich nicht einmal mehr wundern, wenn es tatsächlich irgendwann so kommt.)
Einen Schwätzer erkennt man am daran, dass er schwätzt.

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Re: FIFA

#69 Beitrag von Buggy591 » Do 30. Jul 2026, 20:17

Schwejk hat geschrieben: Do 30. Jul 2026, 17:26 Update:

Streit wegen Infantino-Plänen – Uefa droht Fifa mit WM-Boykott
Eine Fußball-WM ohne die Europäer? Damit droht die Uefa nun dem Weltverband Fifa und seinem Boss Gianni Infantino.
(...) »Die Uefa und ihre 55 Mitgliedsverbände stehen geschlossen zusammen. Wir lehnen den Vorschlag der Fifa, Eigentumsanteile an der Weltmeisterschaft und anderen Fifa-Wettbewerben auf private Investoren zu übertragen, einstimmig und unmissverständlich ab«, hieß es in einem Statement der Uefa.
https://www.spiegel.de/sport/fussball/w ... 01eb3989af
Gott sei Dank !!! Ich hoffe nur, dass dies nicht zu so einem Rohrkrepierer wie 2022 wird !

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Re: FIFA

#70 Beitrag von Zubitoni » Do 30. Jul 2026, 20:25

ja, die fifa muss ganz klar noch mehr geld anbieten, sonst wird das nix!!
Eine Meinung.

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Re: FIFA

#71 Beitrag von Stumpen 2.0 » Do 30. Jul 2026, 20:59

... aus meiner Sicht wird Infantino weitermachen, eine Abstimmung erzwingen, die erwartbare Mehrheit einsammeln und sich anschließend darüber beklagen, dass die „undemokratische UEFA“ seine Vision blockiere. Moralischer Druck gehört inzwischen zum Standardrepertoire und genau darauf wird er setzen.

Parallel dazu wird Trump vermutlich im Namen der Demokratie sämtliche europäischen Staatschefs anschreiben und ihnen nahelegen, dieser „Ungerechtigkeit“ entgegenzutreten. Falls das nicht klappt, droht er am Ende noch damit, Grönland zu annektieren, damit wenigstens irgendwo demokratische Prinzipien gewahrt bleiben.

Sportlich betrachtet könnte Spanien tatsächlich der letzte Weltmeister einer gemeinsamen WM unter FIFA‑Führung gewesen sein. Die Entwicklung zeigt klar, wohin die Reise geht.

Ich halte es für strategisch klug, wenn die UEFA nicht nur „weitermacht“, sondern aktiv neue Formate präsentiert.

Offene Europameisterschaft alle vier Jahre
Eingeladen werden die besten Teams der Kontinentalverbände, ausgestattet mit einem attraktiven Antrittsgeld.

Europäische Club‑EM
Terminlich exakt auf die FIFA‑WM gelegt, sodass keine Spielerabstellung möglich ist.

Wenn die FIFA den Wettbewerb schwächt, muss die UEFA einen eigenen schaffen, der stärker ist.

Aktuell sollte die UEFA die FIFA auffordern, die Festgeldkonten offenzulegen und auszuzahlen.Bei 3–6 Milliarden Euro Rücklagen wären Ausschüttungen von rund 20 Millionen Euro pro Verband sofort möglich.

Gleichzeitig sollte man Infantino deutlich machen, dass fehlende europäische Mannschaften bei einer WM zu Regressforderungen führen würden. Verträge wurden unter Voraussetzungen geschlossen, die nun nicht mehr gegeben sind. Sponsoren und Rechteinhaber werden Geld verlangen, Geld, das in dieser Form nicht mehr vorhanden ist.

Die FIFA bzw. Infantino hat den Konflikt eskaliert. Die UEFA sollte ihn nicht scheuen sondern konsequent, strukturiert und mit eigenen starken Formaten beantworten.

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Re: FIFA

#72 Beitrag von Zubitoni » Do 30. Jul 2026, 22:37

concacaf hat auch abgelehnt. denke, dass infant die gruppe durchaus ernst nimmt. es wird nun doch unerwartet schwierig für donny‘s bestie. ob er wohl schon vorverträge abgeschlossen hat, aus denen er nun teuer aussteigen muss?
Eine Meinung.

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Re: FIFA

#73 Beitrag von Ignazius5 » Do 30. Jul 2026, 23:10

Warum spielen die Investoren untereinander nicht selbst Fußball? Genug Geld für Bälle, Grundstücke, Trikots usw. sollte doch vorhanden sein. Machen sie einmal im Jahr ein Investorentreffen und kicken nebenbei ein bisschen. Wozu wollen die sich bei einem Verband einkaufen? Ich versteh da die Investoren nicht.

Und wenn sie selbst kein Bock auf Fußball haben, können sie sich ja ein paar Freiwillige von der Straße holen. Hat doch bei Epstein auch ganz gut funktioniert.

Gruß Ignazius

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Re: FIFA

#74 Beitrag von jasper1902 » Fr 31. Jul 2026, 07:04

Ich denke das war im Nachgang ein großes Eigentor von Infantino !
Eine Mehrheit ist kaum mehr möglich und das bringt ihm extrem unter Druck.

Ausnahmsweise mal eine positive Entwicklung :!:

sgG

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Re: FIFA

#75 Beitrag von Zubitoni » Fr 31. Jul 2026, 08:53

Was spricht eigentlich gegen den verkauf von WM anteilen, wenn die fifa weiterhin die mehrheit behält? Nur noch mehr werbung? Das wird so oder so kommen…
Eine Meinung.

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Re: FIFA

#76 Beitrag von Theo » Fr 31. Jul 2026, 09:17

Warum nicht alle 2 Jahre eine Euro durchführen und dazu ein paar Wildcards.

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Re: FIFA

#77 Beitrag von Schwejk » Fr 31. Jul 2026, 10:41

Auch Widerstand aus Asien – Infantinos Investorenpläne haben keine Mehrheit mehr
Gianni Infantino hat sich offenbar verkalkuliert. Mit seinem WM-Investorenplan wollte er seine Stellung im Weltfußball stärken. Doch jetzt widersetzt sich bereits der dritte Kontinentalverband.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/f ... 19a9f3e331
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Re: FIFA

#78 Beitrag von Stumpen 2.0 » Fr 31. Jul 2026, 11:32

... die FIFA plant mit der „FIFA Forward Enterprise (FFE)“ eine tiefgreifende strukturelle Veränderung: Die kommerziellen Rechte und die operative Organisation der Weltmeisterschaften sollen in eine neue Gesellschaft ausgelagert werden, an der private Investoren beteiligt werden können. Damit würde die FIFA erstmals Teile ihrer Kernkompetenzen teilprivatisieren – ein Schritt, der den globalen Fußball nachhaltig verändern wird.

Die FIFA betont, Investoren würden lediglich Kapital bereitstellen, ohne Einfluss auf sportliche Entscheidungen zu nehmen. Doch in der Realität gibt es keinen Investor, der Millionen oder Milliarden investiert, ohne Mitspracherechte, Renditeerwartungen oder strategische Einflussnahme.

Investoren werden versuchen, Austragungsorte nach Kriterien der Gewinnmaximierung zu beeinflussen. Turniere könnten verstärkt in Regionen stattfinden, die politisch stabil, finanziell potenter und kommerziell attraktiv sind, also Katar, USA, Saudi-Arabien, China ... die üblichen Verdächtigen halt.

Sportliche Kriterien würden gegenüber wirtschaftlichen Interessen weiter zurückgedrängt.

Die FIFA verfolgt seit Jahren das Ziel die WM auszuweiten. In diesem Jahr spielten erstmals 48 Mannschaften. Doch intern wird bereits über 64 Teams diskutiert, ein Szenario, das die Einnahmen aus TV-Rechten, Sponsoring und Ticketing nochmals massiv steigern würde.

Die FIFA hat bereits 2021 versucht, die WM alle zwei Jahre einzuführen. Der Widerstand der UEFA und CONMEBOL war massiv. Doch mit einer ausgelagerten, investorengetriebenen FFE könnte dieser Plan wieder auf den Tisch kommen.

Mehr Turniere = mehr Umsatz = höhere Rendite für Investoren!

Ein weiterer Gedanke ist, die WM könnte künftig nicht mehr vollständig in einem Land stattfinden. Eine Entwicklung, die aktuell schon erkennbar ist.
  • feste, dauerhafte WM-Stadien weltweit
  • Bewerbungen nur noch für Vorrunden oder einzelne Phasen
  • die „Hauptrunde“ ab Achtelfinale in finanzstarken Regionen
Das würde die WM zu einem globalen Wanderzirkus machen, der sich an wirtschaftlichen Interessen orientiert, nicht an sportlicher oder kultureller Vielfalt.

Die zunehmende Ausweitung von FIFA‑Wettbewerben, mit Weltmeisterschaft, Klub‑WM, zusätzliche Turniere und mögliche neue Formate, führt zu einer massiven Verdichtung des internationalen Spielkalenders. Für die Spieler bedeutet das längere Abwesenheiten von ihren Vereinen, verkürzte Erholungsphasen und eine steigende körperliche Belastung.

Damit verschiebt sich auch der gesamte Rhythmus der nationalen Ligen. Wenn Spieler jedes Jahr zwei Monate für FIFA‑Wettbewerbe gebunden sind, bleibt für die Vereine weniger Zeit, um ihre eigenen Wettbewerbe auszutragen. Die logische Folge wäre eine Eindampfung der nationalen Ligen mit weniger Spieltagen, kleinere Formate, geringere sportliche Bedeutung. Weniger Ligaspiele bedeuten weniger TV‑Einnahmen, weniger Ticketumsätze und eine Abwertung der nationalen Wettbewerbe, die bisher das Rückgrat des Profifußballs bilden. Gleichzeitig steigt das Risiko von Verletzungen und Überlastung, was die sportliche Qualität weiter beeinträchtigt.

Die FIFA baut sich eine globale, kommerzielle Fußballmaschine und alle anderen sollen sich daran ausrichten.

Die aktuellen Gegenmaßnahmen der UEFA dienen also nicht nur dem Sport, sondern auch der Selbstverteidigung. Die UEFA reagiert so heftig, weil:
  • die EM und Champions League ihre wichtigsten Einnahmequellen sind
  • die FIFA mit einer globalen Superstruktur diese Wettbewerbe entwerten könnte
  • die UEFA ihre Rolle als stärkster Kontinentalverband bedroht sieht
Letztlich wirkt die geplante Struktur rund um die FIFA Forward Enterprise (FFE) wie ein Projekt, das Gianni Infantino nicht nur als organisatorische Reform, sondern als persönliches Machtinstrument nutzen wird. Eine solche Konstruktion eröffnet Infantino die Möglichkeit, sich nach seiner Amtszeit eine Position zu sichern, die finanziell und strategisch weit über das hinausgeht, was ein FIFA‑Präsident heute erhält. Sein aktuelles Jahresgehalt liegt laut FIFA‑Bericht bei rund 3 Millionen CHF plus Boni, ein Betrag, der in einer kommerziellen Gesellschaft mit Milliardenumsätzen leicht um ein Vielfaches übertroffen werden könnte. Dass Infantino in der FFE eine Führungsrolle anstrebt, wird als „offenes Geheimnis“ beschrieben.

Infantino macht uns allen gerade ein Angebot, dass wir später nicht mehr ablehnen können.

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Re: FIFA

#79 Beitrag von Zubitoni » Fr 31. Jul 2026, 12:58

Hmm… verstehe immer noch nicht ganz den unterschied zu den großen hauptsponsoren in der CL zum bsp. die wollen auch werbedruck maximieren. ob jetzt so oder durch den besitz geringer anteile, dürfte sich nicht viel geben, oder?
Eine Meinung.

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Re: FIFA

#80 Beitrag von sw2105 » Fr 31. Jul 2026, 13:46

Das ist ja mal ein Statement:

Der Investorenplan der FIFA bröckelt weiter dahin. Nach den Statements dreier Kontinentalverbände hat nun mit Carlos Cordeiro einer der engsten Vertrauten von FIFA-Präsident Gianni Infantino seinen Rücktritt erklärt. https://www.kicker.de/infantinos-chefbe ... 37/artikel
Eines Tages ist eines Tages zu spät...

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