Quo vadis BVB?
Re: Quo vadis BVB?
Wir spielen die Saison gefühlt ohne n Stümer! Da kannse offensiv net mehr rausholn!
Re: Quo vadis BVB?
Ich empfinde das als sehr positiv dass hier viel vom Verein in Frage gestellt wird und nicht die gute Punkteausbeute die kritischen Zustände übertüncht
- Tschuttiball
- Westfalenstadion

- Beiträge: 21698
- Registriert: Mi 12. Jun 2019, 23:16
- Wohnort: Schweiz
-
Space Lord
- Ersatzbank

- Beiträge: 1977
- Registriert: Mi 12. Jun 2019, 18:21
Re: Quo vadis BVB?
Hier eine neue Folge des RN Podcasts, inkl Kovac Diskussion, den BVB Frauen und konträrer Sichtweise im Hinblick auf unsere Nachwuchsförderung :
-
jasper1902
- Moderator

- Beiträge: 5416
- Registriert: Mi 12. Jun 2019, 19:11
- Wohnort: 48465 Schüttorf
1 anderen gefällt das
Re: Quo vadis BVB?
Ich empfehle "Auffe Süd" aus dieser Woche - endlich mal was Ausgewogenes!
Kritisch, aber etwas neutraler.
sgG
Kritisch, aber etwas neutraler.
sgG
- Schwejk
- Westfalenstadion

- Beiträge: 12020
- Registriert: Do 13. Jun 2019, 19:46
- Wohnort: stationed in Berlin
Re: Quo vadis BVB?
Borussia Dortmund hat eine ganze Reihe an Top-Talenten, die in der kommenden Saison ihren nächsten Karriereschritt beim BVB gehen wollen. Die bekanntesten Namen sind Luca Reggiani, Samuele Inacio und Mussa Kaba. Im Schatten dieses Trios trumpft derzeit Tim Degener auf. Mit ihm verhandelt der Revierklub nach Informationen der Ruhr Nachrichten aktuell über eine Vertragsverlängerung.
https://www.ruhr24.de/bvb/bvb-entscheid ... 72866.html
https://www.ruhr24.de/bvb/bvb-entscheid ... 72866.html
Wer glücklich ist, bedarf nicht der Bosheit (Horkheimer).
Wer denkt, ist nicht wütend (Adorno).
Die Hölle, das sind die anderen (Sartre).
Der freie Marx hegelt das (SJ).
Wer denkt, ist nicht wütend (Adorno).
Die Hölle, das sind die anderen (Sartre).
Der freie Marx hegelt das (SJ).
Re: Quo vadis BVB?
Neue Transfer-Strategie?
BVB schielt auf Zweitliga-Stars
https://www.sport.de/news/ne16705892/bv ... iga-stars/
BVB schielt auf Zweitliga-Stars
https://www.sport.de/news/ne16705892/bv ... iga-stars/
Re: Quo vadis BVB?
Der Ansatz klingt gut much jetzt nicht vollkommen Gaga. Wenn der Olle so gut vernetzt ist und die Creme de la Creme abgreifen kann, kann das imho ein Rezept sein. Garniert dann an besten mit einigen Spielern, die das Business kennen.
SgG
Sun
SgG
Sun
Variety is the spice of life
Re: Quo vadis BVB?
ich hoffe, dass die zwei bessermacher, die wir dringend brauchen, schon irgendwie an der angel hängen. sancho ist es aber sicher nicht, prates und die anderen jungen burschen auch nicht.
mich beschleicht (allerdings schon länger) so ein gefühl, dass ricken überhaupt nicht der typ ist, der wichtige gespräche mit anderen clubbossen führen und dabei wichtige deals schon mal anbahnen kann. wenn dann alles auf den schultern eines unerfahrenen zweitligamanagers lasten soll, der zudem für einen ganz anderen fußballstil als den von kovac gescoutet hat, kann man schon seine zweifel bekommen, ob da alles so gut zusammenpasst beim bvb…
mich beschleicht (allerdings schon länger) so ein gefühl, dass ricken überhaupt nicht der typ ist, der wichtige gespräche mit anderen clubbossen führen und dabei wichtige deals schon mal anbahnen kann. wenn dann alles auf den schultern eines unerfahrenen zweitligamanagers lasten soll, der zudem für einen ganz anderen fußballstil als den von kovac gescoutet hat, kann man schon seine zweifel bekommen, ob da alles so gut zusammenpasst beim bvb…
Eine Meinung.
Re: Quo vadis BVB?
Na ja, aber man kann ja schon erst einmal abwarten, was passiert.Zubitoni hat geschrieben: ↑Fr 24. Apr 2026, 00:08 ich hoffe, dass die zwei bessermacher, die wir dringend brauchen, schon irgendwie an der angel hängen. sancho ist es aber sicher nicht, prates und die anderen jungen burschen auch nicht.
mich beschleicht (allerdings schon länger) so ein gefühl, dass ricken überhaupt nicht der typ ist, der wichtige gespräche mit anderen clubbossen führen und dabei wichtige deals schon mal anbahnen kann. wenn dann alles auf den schultern eines unerfahrenen zweitligamanagers lasten soll, der zudem für einen ganz anderen fußballstil als den von kovac gescoutet hat, kann man schon seine zweifel bekommen, ob da alles so gut zusammenpasst beim bvb…
Ricken als Typ kann ich nicht einschätzen, aber völlig talentfrei wird er in seiner Funktion schon nicht sein.
Inwieweit Kovac die neue Strategie mittragen kann/will, ist natürlich eine spannende Frage.
Aber auch diesbezüglich werden alle Beteiligten sich schon ihre Gedanken gemacht haben.
Mit dem Stein der Weisen macht ein Schlauer Schotter.
Re: Quo vadis BVB?
Kommt immer darauf an. Ein Spieler kann vielleicht nicht das ganze System tragen, bzw. wäre das ab einem gewissen Level nicht sonderlich klug, aber er kann mit seiner Spielart durchaus viel bewirken. Jadon ergibt im Gesamtpaket schon Sinn, wenn er kommt. Gerade weil Jule ersetzt werden muss und wir für ihn keine Ablöse bekommen.ich hoffe, dass die zwei bessermacher, die wir dringend brauchen, schon irgendwie an der angel hängen. sancho ist es aber sicher nicht, prates und die anderen jungen burschen auch nicht.
Den einzelnen Bessermacher gibt es so nicht. Es ist immer eine Kombination aus Taktik, Mitspieler und Verständnis untereinander. Man muss dann auch "gerne" zusammen kicken wollen. Das ist der entscheidende Faktor. Gibt viele gute oder sehr gute Spieler, die aber unter bestimmten Bedingen ihr Potenzial weniger gut abrufen konnten. Geht auch in die andere Richtung.
Großkreutz oder Schmelle bzw. Neven waren auch nicht die begnadeten Edeltechniker, haben aber im Team viel geleistet und ihr Potenzial gewinnbringend fürs Team einsetzen können. Muss als oder im Team halt passen.
Gruß Ignazius
Re: Quo vadis BVB?
Volle Zustimmung und die Spieler müssen ihre Leistung regelmäßig und konstant abrufen, genau das war bei uns ja nicht immer der Fall. Da stellt sich wieder die Frage: Liegt es an den Spielern oder am Umfeld? Ein bisschen wie die Frage nach Huhn oder Ei.Ignazius5 hat geschrieben: ↑Sa 25. Apr 2026, 10:36Kommt immer darauf an. Ein Spieler kann vielleicht nicht das ganze System tragen, bzw. wäre das ab einem gewissen Level nicht sonderlich klug, aber er kann mit seiner Spielart durchaus viel bewirken. Jadon ergibt im Gesamtpaket schon Sinn, wenn er kommt. Gerade weil Jule ersetzt werden muss und wir für ihn keine Ablöse bekommen.ich hoffe, dass die zwei bessermacher, die wir dringend brauchen, schon irgendwie an der angel hängen. sancho ist es aber sicher nicht, prates und die anderen jungen burschen auch nicht.
Den einzelnen Bessermacher gibt es so nicht. Es ist immer eine Kombination aus Taktik, Mitspieler und Verständnis untereinander. Man muss dann auch "gerne" zusammen kicken wollen. Das ist der entscheidende Faktor. Gibt viele gute oder sehr gute Spieler, die aber unter bestimmten Bedingen ihr Potenzial weniger gut abrufen konnten. Geht auch in die andere Richtung.
Großkreutz oder Schmelle bzw. Neven waren auch nicht die begnadeten Edeltechniker, haben aber im Team viel geleistet und ihr Potenzial gewinnbringend fürs Team einsetzen können. Muss als oder im Team halt passen.
Gruß Ignazius
Re: Quo vadis BVB?
Wie schon oft geschrieben, legt es nicht allein am Team oder dem Verein bzw. Trainer. Der BVB gilt nun mal auch als Verein, der Titelambitionen hat und in seiner Geschichte auch ein bisschen was gewonnen hat. Trifft ja im Zweifel nicht nur den BVB oder Deutschland speziell.Volle Zustimmung und die Spieler müssen ihre Leistung regelmäßig und konstant abrufen, genau das war bei uns ja nicht immer der Fall. Da stellt sich wieder die Frage: Liegt es an den Spielern oder am Umfeld? Ein bisschen wie die Frage nach Huhn oder Ei.
Aber es gibt nun mal in Deutschland mit München den einen Verein in der Liga, der in den letzten 1 1/2 Jahrzehnten dann relativ überlegen gut 70% der Titel in der Liga abräumt und bei entsprechendem Engagement der Münchner kaum zu schlagen ist. Um das, was übrig bleibt, schlägt sich dann der Rest. Wo die Unterschiede nicht mehr ganz so deutlich sind.
In anderen Bereichen würde von einer ungesunden Machtkonzentration sprechen. Das ist ja in Bezug auf die Titelmöglichkeit weitgehend kein fairer oder offener Wettbewerb mehr innerhalb der Liga. Und hat auch relativ wenig mit einer gewissen Vormachtstellung oder einer Favoritenrolle mehr zu tun.
Gruß Ignazius
Re: Quo vadis BVB?
Die Bauern sind für mich Nebensache. 2023 lag der Titel nicht in München, sondern bei uns auf dem Silbertablett, wir hätten nur zugreifen müssen. Wenn alle ihre Leistung gebracht hätten, wären wir Meister geworden. Nur darum geht es.Ignazius5 hat geschrieben: ↑So 26. Apr 2026, 11:44Wie schon oft geschrieben, legt es nicht allein am Team oder dem Verein bzw. Trainer. Der BVB gilt nun mal auch als Verein, der Titelambitionen hat und in seiner Geschichte auch ein bisschen was gewonnen hat. Trifft ja im Zweifel nicht nur den BVB oder Deutschland speziell.Volle Zustimmung und die Spieler müssen ihre Leistung regelmäßig und konstant abrufen, genau das war bei uns ja nicht immer der Fall. Da stellt sich wieder die Frage: Liegt es an den Spielern oder am Umfeld? Ein bisschen wie die Frage nach Huhn oder Ei.
Aber es gibt nun mal in Deutschland mit München den einen Verein in der Liga, der in den letzten 1 1/2 Jahrzehnten dann relativ überlegen gut 70% der Titel in der Liga abräumt und bei entsprechendem Engagement der Münchner kaum zu schlagen ist. Um das, was übrig bleibt, schlägt sich dann der Rest. Wo die Unterschiede nicht mehr ganz so deutlich sind.
In anderen Bereichen würde von einer ungesunden Machtkonzentration sprechen. Das ist ja in Bezug auf die Titelmöglichkeit weitgehend kein fairer oder offener Wettbewerb mehr innerhalb der Liga. Und hat auch relativ wenig mit einer gewissen Vormachtstellung oder einer Favoritenrolle mehr zu tun.
Gruß Ignazius
Re: Quo vadis BVB?
Verstehe den Punkt mit den Bayern, aber darum ging’s mir gar nicht. Für mich ist das absolute Nebensache. Entscheidend ist doch: Wir hatten es oft selbst in der Hand und haben unser Potenzial zu selten konstant abgerufen. Wenn wir das hinbekommen, stehen wir automatisch besser da, unabhängig von München.Ignazius5 hat geschrieben: ↑So 26. Apr 2026, 11:44Wie schon oft geschrieben, legt es nicht allein am Team oder dem Verein bzw. Trainer. Der BVB gilt nun mal auch als Verein, der Titelambitionen hat und in seiner Geschichte auch ein bisschen was gewonnen hat. Trifft ja im Zweifel nicht nur den BVB oder Deutschland speziell.Volle Zustimmung und die Spieler müssen ihre Leistung regelmäßig und konstant abrufen, genau das war bei uns ja nicht immer der Fall. Da stellt sich wieder die Frage: Liegt es an den Spielern oder am Umfeld? Ein bisschen wie die Frage nach Huhn oder Ei.
Aber es gibt nun mal in Deutschland mit München den einen Verein in der Liga, der in den letzten 1 1/2 Jahrzehnten dann relativ überlegen gut 70% der Titel in der Liga abräumt und bei entsprechendem Engagement der Münchner kaum zu schlagen ist. Um das, was übrig bleibt, schlägt sich dann der Rest. Wo die Unterschiede nicht mehr ganz so deutlich sind.
In anderen Bereichen würde von einer ungesunden Machtkonzentration sprechen. Das ist ja in Bezug auf die Titelmöglichkeit weitgehend kein fairer oder offener Wettbewerb mehr innerhalb der Liga. Und hat auch relativ wenig mit einer gewissen Vormachtstellung oder einer Favoritenrolle mehr zu tun.
Gruß Ignazius
- Schwejk
- Westfalenstadion

- Beiträge: 12020
- Registriert: Do 13. Jun 2019, 19:46
- Wohnort: stationed in Berlin
Re: Quo vadis BVB?
Ole Book „Wir werden in der nächsten Saison eher im jetzigen System spielen. Das wird die Basis sein, weil wir damit sehr erfolgreich sind und es nicht damit getan ist, zu sagen:
Wir holen jetzt zwei Flügelspieler und können dann dauerhaft mit einer Viererkette spielen. Das ist ein Irrglaube. Wir bräuchten einen massiven Einschnitt in der Kaderstruktur und ganz andere Spieler, um dauerhaft in einem anderen System spielen zu können“. @SPORTBILD
https://x.com/AroooBVB/status/2059465420894032375
Wir holen jetzt zwei Flügelspieler und können dann dauerhaft mit einer Viererkette spielen. Das ist ein Irrglaube. Wir bräuchten einen massiven Einschnitt in der Kaderstruktur und ganz andere Spieler, um dauerhaft in einem anderen System spielen zu können“. @SPORTBILD
https://x.com/AroooBVB/status/2059465420894032375
Wer glücklich ist, bedarf nicht der Bosheit (Horkheimer).
Wer denkt, ist nicht wütend (Adorno).
Die Hölle, das sind die anderen (Sartre).
Der freie Marx hegelt das (SJ).
Wer denkt, ist nicht wütend (Adorno).
Die Hölle, das sind die anderen (Sartre).
Der freie Marx hegelt das (SJ).
- RheinSiegBorusse
- Elfmeterpunkt

- Beiträge: 572
- Registriert: Fr 14. Jun 2019, 08:44
Re: Quo vadis BVB?
Dann auf eine spielerische attraktive neue Saison.Schwejk hat geschrieben: ↑Mi 27. Mai 2026, 09:34 Ole Book „Wir werden in der nächsten Saison eher im jetzigen System spielen. Das wird die Basis sein, weil wir damit sehr erfolgreich sind und es nicht damit getan ist, zu sagen:
Wir holen jetzt zwei Flügelspieler und können dann dauerhaft mit einer Viererkette spielen. Das ist ein Irrglaube. Wir bräuchten einen massiven Einschnitt in der Kaderstruktur und ganz andere Spieler, um dauerhaft in einem anderen System spielen zu können“. @SPORTBILD
https://x.com/AroooBVB/status/2059465420894032375
Kann den Punkt ja in gewisser Weise nachvollziehen, aber es geht meiner Meinung nach auch mit diesem Kader anders.
Hoffentlich bei annähernd gleicher Punktausbeute, was sicherlich nicht einfach wird.
Naja, zumindest die 6 Punkte gg. Schlacke haben wir schonmal
"Nein, liebe Zuschauer, das ist keine Zeitlupe. Der läuft wirklich so langsam." (Werner Hansch) 
Re: Quo vadis BVB?
Dafür fehlen die Punkte gegen Wolfsburg.RheinSiegBorusse hat geschrieben: ↑Mi 27. Mai 2026, 12:22Dann auf eine spielerische attraktive neue Saison.Schwejk hat geschrieben: ↑Mi 27. Mai 2026, 09:34 Ole Book „Wir werden in der nächsten Saison eher im jetzigen System spielen. Das wird die Basis sein, weil wir damit sehr erfolgreich sind und es nicht damit getan ist, zu sagen:
Wir holen jetzt zwei Flügelspieler und können dann dauerhaft mit einer Viererkette spielen. Das ist ein Irrglaube. Wir bräuchten einen massiven Einschnitt in der Kaderstruktur und ganz andere Spieler, um dauerhaft in einem anderen System spielen zu können“. @SPORTBILD
https://x.com/AroooBVB/status/2059465420894032375
Kann den Punkt ja in gewisser Weise nachvollziehen, aber es geht meiner Meinung nach auch mit diesem Kader anders.
Hoffentlich bei annähernd gleicher Punktausbeute, was sicherlich nicht einfach wird.
Naja, zumindest die 6 Punkte gg. Schlacke haben wir schonmal![]()
Außerdem sollten wir grad gegen die Gelsenkirchener nicht hochmütig sein. Die werden hochmotiviert sein und können uns dann auch richtig wehtun
- Bor-ussia09
- Latte

- Beiträge: 2024
- Registriert: Do 13. Jun 2019, 20:07
Re: Quo vadis BVB?
Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben.
Friedrich Hebbel
Friedrich Hebbel
Re: Quo vadis BVB?
Ach, Hr. Cramer Wohlstand hat nicht nur was mit längeren Arbeitszeiten zu tun. Ich weiß nicht so genau, ob Gesellschaften mit 12 oder 16 Stunden Tag deutlich wohlhabender waren oder sind. Und Arbeit ist auch nicht gleich Arbeit. Wenn eine Putzfrau eine halbe oder ganze Stunde länger arbeitet, ist sie damit nicht wohlhabender. Auch die Gesellschaft ist damit nicht wohlhabender. Sie arbeitet dann einfach nur eine halbe oder ganze Stunde länger.
Gleiches gilt auch für die asiatische Näherin, die im Akkord bei schlechten Arbeitsbedingungen 12 Stunden und länger in den entsprechenden Fabriken arbeitet. Die wird nicht wohlhabender, nur weil sie auf 14 oder 16 Stunden Arbeitszeit hoch geht. Sie arbeitet dann nur statt 12 Stunden eben 14 oder 16 Stunden.
Die Putzfrau oder Näherin ist auch nicht "fauler", wenn sie die Sunde oder Stunden nicht dranhängt. Die Gesellschaft ist damit auch nicht ärmer. Man könnte ja fast sagen, stellt weitere Person ein und senkt die Arbeitszeiten bei beiden mit vollem Lohnausgleich. Aber dann ist Arbeit ja zu teuer!
Was auch der eigentliche Grund für den Vergleich mit Asien ist. Und darum dreht sich die Diskussion!
Um mehr Arbeit im allgemeinen Sinn bei gleichem Lohn. Nicht zwanghaft mehr Wohlstand. (für wen?) Mehr Arbeit mit möglichst keiner Lohnanpassung und ohne Nörgelei.
(Lohn Preisspirale bei spürbar einsetzender Inflation, Nullrunden bei Tarifverhandlungen/ Lohnzurückhaltung.)
Polizei, Medizin, Teile der Wirtschaft/ Handwerk, Transportwesen: Unendliche Überstunden. Die sind dadurch aber nicht wohlhabender. Und mit Arbeitszeitverlängerung wird es auch schwierig, obwohl die im Zweifel sogar einer Leidenschaft oder Berufung folgen. (medizinischer Bereich, Handwerk, Transport) Das mit dem Absetzen der Überstunden funktioniert dann auch nicht so recht und kommt eigentlich immer unpassend. Ebenso wie Lohnforderungen. (Zurückhaltung)
Wenn Karsten mehr arbeitet, weil er in seiner Arbeit Befriedigung findet, er mehr leisten will, steigt damit doch nicht sein Wohlstand. Zumindest nicht signifikant sein persönlich, materieller Wohlstand. Und den Grad erfahrener Befriedigung in seiner Arbeit kann man nicht eins zu eins auf die gesamte Arbeitswelt übertragen. Auch nicht im materiellen oder monetären Bereich. Auch wenn sein Einsatz aller Ehren wert ist.
Aber das sind zwei völlig verschiedene und auch mit Absicht getrennte Welten. Das muss man auch trennen. Die Problemstellung ist der demografische Wandel. Aber das wird man nicht zwanghaft oder einseitig mit mehr oder längerer Arbeitszeiten bewältigen. Auch nicht einseitig auf dem Aktienmarkt, was global im Grunde nur Lohnzurückhaltung bedeutet.
Gruß Ignazius
Gleiches gilt auch für die asiatische Näherin, die im Akkord bei schlechten Arbeitsbedingungen 12 Stunden und länger in den entsprechenden Fabriken arbeitet. Die wird nicht wohlhabender, nur weil sie auf 14 oder 16 Stunden Arbeitszeit hoch geht. Sie arbeitet dann nur statt 12 Stunden eben 14 oder 16 Stunden.
Die Putzfrau oder Näherin ist auch nicht "fauler", wenn sie die Sunde oder Stunden nicht dranhängt. Die Gesellschaft ist damit auch nicht ärmer. Man könnte ja fast sagen, stellt weitere Person ein und senkt die Arbeitszeiten bei beiden mit vollem Lohnausgleich. Aber dann ist Arbeit ja zu teuer!
Was auch der eigentliche Grund für den Vergleich mit Asien ist. Und darum dreht sich die Diskussion!
Um mehr Arbeit im allgemeinen Sinn bei gleichem Lohn. Nicht zwanghaft mehr Wohlstand. (für wen?) Mehr Arbeit mit möglichst keiner Lohnanpassung und ohne Nörgelei.
Polizei, Medizin, Teile der Wirtschaft/ Handwerk, Transportwesen: Unendliche Überstunden. Die sind dadurch aber nicht wohlhabender. Und mit Arbeitszeitverlängerung wird es auch schwierig, obwohl die im Zweifel sogar einer Leidenschaft oder Berufung folgen. (medizinischer Bereich, Handwerk, Transport) Das mit dem Absetzen der Überstunden funktioniert dann auch nicht so recht und kommt eigentlich immer unpassend. Ebenso wie Lohnforderungen. (Zurückhaltung)
Wenn Karsten mehr arbeitet, weil er in seiner Arbeit Befriedigung findet, er mehr leisten will, steigt damit doch nicht sein Wohlstand. Zumindest nicht signifikant sein persönlich, materieller Wohlstand. Und den Grad erfahrener Befriedigung in seiner Arbeit kann man nicht eins zu eins auf die gesamte Arbeitswelt übertragen. Auch nicht im materiellen oder monetären Bereich. Auch wenn sein Einsatz aller Ehren wert ist.
Aber das sind zwei völlig verschiedene und auch mit Absicht getrennte Welten. Das muss man auch trennen. Die Problemstellung ist der demografische Wandel. Aber das wird man nicht zwanghaft oder einseitig mit mehr oder längerer Arbeitszeiten bewältigen. Auch nicht einseitig auf dem Aktienmarkt, was global im Grunde nur Lohnzurückhaltung bedeutet.
Gruß Ignazius


