Unsere Transferpolitik

Wer kommt? Wer geht?
Antworten
Nachricht
Autor
CBass
Elfmeterpunkt
Elfmeterpunkt
Beiträge: 319
Registriert: Fr 14. Jun 2019, 10:21

Re: Unsere Transferpolitik

#521 Beitrag von CBass » Fr 13. Mär 2026, 10:05

jasper1902 hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 07:51
Stumpen hat geschrieben: Do 12. Mär 2026, 18:58
Beim BVB-Konkurrenten denkt Sportchef Markus Krösche über seine Zukunft nach.
https://www.ruhr24.de/bvb/bvb-transfer- ... 14876.html

... ich bin der Meinung, es muss mal durchgelüftet werden. Ob Krösche der richtige ist, weiss ich nicht.

Was ich weiss, mit Brandt, Süle und Özcan verlassen uns 3 Spieler ablösefrei. Der vierte hilft uns zwar im diesem Jahr nicht mehr, bekommt aber einen Anschlussvertrag, ob für kleines Geld oder mehr weiss man noch nicht. Wirtschaftlicher No-Brainer ergeben sich hier nicht.

25/26 sind Haller und Lotka ablösefrei gegangen.

24/25 sind Reus, Hummels, Wolf, Morey ablösefrei gegangen.

23/25 sind Unbehaun, Modeste, Passlack, Meunier, Dahoud, Guerreiro ablösefrei gegangen

22/23 waren es Witzel, Zagadou, Hitz, Bürki

Wir müssen jetzt nicht über die Qualität der Spieler reden, aber in 5 Jahren unter Kehl hat uns eine komplette Mannschaft plus Ergänzungsspieler ablösefrei verlassen. Kleinvieh macht auch Mist, wie ich meine. Hätte man für jeden 2 Mio. bekommen, hätte man sich einen Unterschiedspieler kaufen können.

Gesamtsaldo der letzten 5 Jahre: -8 Mio. € bei uns, bei Frankfurt +140 Mio. € ... wenn man den Werten auf Transfermaekt trauen darf.

Ich seh schon, dass uns sportliche Substanz in Qualität und Quantität verlässt. Im Sommer wird man über Adeyemi reden müssen um überhaupt die eine oder adere Fehlstelle besetzen zu können. Ein IV, ein 10er, ein 6er, wie man gestern im Rahmen der Nmecha Verlängerung lesen konnte, sind jetzt schon vakant, da hat man noch nicht mal über die Aussen geredet. Alles kann man nicht mit Talenten auffangen.

Und wir haben gerade einen guten Trainer, der es schafft die Truppe an ihre Leistungsgrenze zu bringen. Was mit anderen Trainern möglich ist konnte man letztes Jahr unter Sahin bewundern. Frankfurt würde mit Kovac auch besser da stehen. In der Truppe scheint wirklich nicht mehr drin zu sein, als was wir sehen. Qualität ist eben auch und gerade Konstanz. Die fehlt uns.

Ich bleibe dabei, ich hab kein gutes Gefühl bei Kehl. Die Aufgabe im Sommer wird knackig.
Das nicht wirklich gute Gefühl kann ich überwiegend nachvollziehen.
Gegenfrage - wen von den obigen Spielern hätte man den zwingend halten müssen?
25/26 wohl keinen, die Haller Geschichte war einfach tragisch
24/25 wohl keinen, Umbruch und zwei Spieler die keine Rolle gespielt haben
23/24 Guerreiro tat mir persönlich weh, auch wenn seine Verletzungen abenteuerlich sind - der Rest spielte keine wirkliche Rolle
22/23 mit Abstrichen Zagadou , ähnliche Geschichte wie Rapha

In Summe ist wohl ehe unsere Zugangsseite das Problem !

sgG
Ich glaube Stumpen geht es nicht darum, dass wir die Spieler hätten halten müssen, sondern dass wir die Spieler ablösefrei verloren haben. Bei den wenigsten kann man den Abgang per se kritisieren, aber wir schaffen es nicht die Spieler zu Geld zu machen und seien es nur ein paar Mio die man pro Spieler bekommt...

Exilruhri
Sitzschale
Sitzschale
Beiträge: 1188
Registriert: So 16. Jun 2019, 12:06
Wohnort: Großraum Lissabon

Re: Unsere Transferpolitik

#522 Beitrag von Exilruhri » Fr 13. Mär 2026, 10:13

Es kann auf Dauer nicht gutgehen, Spieler ohne Einnahmen zu verabschieden.
Es kommen ja auch Spieler ablösefrei zu uns, aber da zahlt man ihnen ein Handgeld oder mehr Gehalt, was den Vorteil manchmal mehr als ausgleicht - s. Süle.
Nicht immer wird es sich vermeiden lassen, dass Spieler ablösefrei gehen, aber es wird hoffentlich das Bestreben geben, deren Zahl deutlich zu reduzieren.
Mit dem Stein der Weisen macht ein Schlauer Schotter.

Benutzeravatar
Dickendidi
Elfmeterpunkt
Elfmeterpunkt
Beiträge: 297
Registriert: Mo 17. Jun 2019, 10:31
Wohnort: Osnabrücker Land

Re: Unsere Transferpolitik

#523 Beitrag von Dickendidi » Fr 13. Mär 2026, 10:25

Bei solchen Aufzählungen sollte man aber auch nicht vergessen, welche Spieler wir für überraschend hohe Ablösesummen noch verkaufen konnten.
Und letztendlich bedeuten die meisten ablösefreien Abgänge bilanztechnisch keinen Verlust, sondern lediglich "keinen zusätzlichen Gewinn". :lol: Die ursprünglich gezahlten Ablösesummen sind nach der Vertragslaufzeit ja bereits abgeschrieben und man spart sich die Gehaltszahlungen für die Zukunft.
Komm, wir essen Opa! ... Immer beachten: Satzzeichen können Leben retten!!!

Stumpen
Westfalenstadion
Westfalenstadion
Beiträge: 6145
Registriert: Do 13. Jun 2019, 02:54

Re: Unsere Transferpolitik

#524 Beitrag von Stumpen » Fr 13. Mär 2026, 12:14

... mir ging es hier wirklich um ein professionelles Sales Management. Wir sind absolut nicht in der Lage Spieler zu Geld zu machen oder zu tauschen, wie auch immer.

Meine These ist, uns verlassen so viele Spieler ablösefrei, weil wir keine Alternativen im Team haben. Wir sind nicht in der Lage die Spieler 1-2 Jahre vor Auslaufen des Vertrages zu verkaufen, weil es einfach keinen Ersatz gibt, weil es kaum Konkurrenz auf den Positionen gibt. Positivbeispiel Beier und Adeyemi. So sollte es auf jeder Position sein.

Bei uns wird reagiert nicht agiert.

Hätten wir zum Beispiel einen Anselmino fest verpflichtet, Gedankenspiel, dann würde ein Schlotterbeck uns nicht am Nasenring durch die Manege führen. Kehl könnte sagen, Schlotti, wie schaut es aus? Anselmino hat zumindest richtig Bock auf die nächste Saison.

Ich glaube, neben dem Stammspieler braucht es im Idealfall einen Ergänzungsspieler, der eine echte Alternative ist und zu jedem Ergänzungsspieler ein entsprechendes Talent.

Da sollte zumindest der Trainer und die sportliche Führung drauf hinarbeiten. Dazu braucht es einen Plan und Zeit. Beides Dinge, die wir nicht haben.

Es ist am Ende eine Frage des Geldes, wie immer, aber auch, was wichtiger ist wie ich finde, wie stelle ich mich strategisch auf. Hole ich einen Süle, der 14 Millionen bekommt, oder setze ich auf zwei Spieler, die je 7 Millionen bekommen und in Konkurrenz zueinander stehen.

Wenn der Trainer mitmacht und Konkurrenz im Team ermöglicht und fördert, kann sich dies nur positiv auswirken. Dies alles hat seine Grenzen. Ohne ein funktionierende Achse im Team und entsprechenden Führungsspielern geht es nicht.

Der andere Punkt ist, dass ich glaube, das Kehl auf diesen Bereich seines Geschäftsfeldes nicht genügend achtet. Er ist kein guter Kaufmann. Ihm fehlt die Lust am Handel mit Spieler und Beratern.
"Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende."

jasper1902
Moderator
Moderator
Beiträge: 5344
Registriert: Mi 12. Jun 2019, 19:11
Wohnort: 48465 Schüttorf

Re: Unsere Transferpolitik

#525 Beitrag von jasper1902 » Fr 13. Mär 2026, 14:37

Stumpen hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 12:14 ... mir ging es hier wirklich um ein professionelles Sales Management. Wir sind absolut nicht in der Lage Spieler zu Geld zu machen oder zu tauschen, wie auch immer.

Meine These ist, uns verlassen so viele Spieler ablösefrei, weil wir keine Alternativen im Team haben. Wir sind nicht in der Lage die Spieler 1-2 Jahre vor Auslaufen des Vertrages zu verkaufen, weil es einfach keinen Ersatz gibt, weil es kaum Konkurrenz auf den Positionen gibt. Positivbeispiel Beier und Adeyemi. So sollte es auf jeder Position sein.

Bei uns wird reagiert nicht agiert.

Hätten wir zum Beispiel einen Anselmino fest verpflichtet, Gedankenspiel, dann würde ein Schlotterbeck uns nicht am Nasenring durch die Manege führen. Kehl könnte sagen, Schlotti, wie schaut es aus? Anselmino hat zumindest richtig Bock auf die nächste Saison.

Ich glaube, neben dem Stammspieler braucht es im Idealfall einen Ergänzungsspieler, der eine echte Alternative ist und zu jedem Ergänzungsspieler ein entsprechendes Talent.

Da sollte zumindest der Trainer und die sportliche Führung drauf hinarbeiten. Dazu braucht es einen Plan und Zeit. Beides Dinge, die wir nicht haben.

Es ist am Ende eine Frage des Geldes, wie immer, aber auch, was wichtiger ist wie ich finde, wie stelle ich mich strategisch auf. Hole ich einen Süle, der 14 Millionen bekommt, oder setze ich auf zwei Spieler, die je 7 Millionen bekommen und in Konkurrenz zueinander stehen.

Wenn der Trainer mitmacht und Konkurrenz im Team ermöglicht und fördert, kann sich dies nur positiv auswirken. Dies alles hat seine Grenzen. Ohne ein funktionierende Achse im Team und entsprechenden Führungsspielern geht es nicht.

Der andere Punkt ist, dass ich glaube, das Kehl auf diesen Bereich seines Geschäftsfeldes nicht genügend achtet. Er ist kein guter Kaufmann. Ihm fehlt die Lust am Handel mit Spieler und Beratern.
Ich gebe Dir ja inhaltlich in jedem Punkt Recht und trotzdem muss man irgendwie jede Personalie einzeln sehen.
Schlotti hätte meiner Meinung nix anders gemacht wenn Anselmino nächste Saison bei uns wäre und wir vermutlich auch nicht.

Die 14 Mio € von Süle ( ein wirtschaftliches Grab - keine Frage ) sollte man zumindest im Zusammenhang mit dem ablösefreien Wechsel sehen, da
das Handgeld über die Dauer verteilt war - ändert nix an der katastrophalen Fehlinvestition, auch wenn viele mich eingeschlossen das unabhängig von der
Ablöse Coup gefeiert haben.

sgG

Benutzeravatar
LEF
Südtribüne
Südtribüne
Beiträge: 2823
Registriert: Do 13. Jun 2019, 22:58
Wohnort: Westerwald

Re: Unsere Transferpolitik

#526 Beitrag von LEF » Fr 13. Mär 2026, 16:12

jasper1902 hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 14:37
Stumpen hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 12:14 ... mir ging es hier wirklich um ein professionelles Sales Management. Wir sind absolut nicht in der Lage Spieler zu Geld zu machen oder zu tauschen, wie auch immer.

Meine These ist, uns verlassen so viele Spieler ablösefrei, weil wir keine Alternativen im Team haben. Wir sind nicht in der Lage die Spieler 1-2 Jahre vor Auslaufen des Vertrages zu verkaufen, weil es einfach keinen Ersatz gibt, weil es kaum Konkurrenz auf den Positionen gibt. Positivbeispiel Beier und Adeyemi. So sollte es auf jeder Position sein.

Bei uns wird reagiert nicht agiert.

Hätten wir zum Beispiel einen Anselmino fest verpflichtet, Gedankenspiel, dann würde ein Schlotterbeck uns nicht am Nasenring durch die Manege führen. Kehl könnte sagen, Schlotti, wie schaut es aus? Anselmino hat zumindest richtig Bock auf die nächste Saison.

Ich glaube, neben dem Stammspieler braucht es im Idealfall einen Ergänzungsspieler, der eine echte Alternative ist und zu jedem Ergänzungsspieler ein entsprechendes Talent.

Da sollte zumindest der Trainer und die sportliche Führung drauf hinarbeiten. Dazu braucht es einen Plan und Zeit. Beides Dinge, die wir nicht haben.

Es ist am Ende eine Frage des Geldes, wie immer, aber auch, was wichtiger ist wie ich finde, wie stelle ich mich strategisch auf. Hole ich einen Süle, der 14 Millionen bekommt, oder setze ich auf zwei Spieler, die je 7 Millionen bekommen und in Konkurrenz zueinander stehen.

Wenn der Trainer mitmacht und Konkurrenz im Team ermöglicht und fördert, kann sich dies nur positiv auswirken. Dies alles hat seine Grenzen. Ohne ein funktionierende Achse im Team und entsprechenden Führungsspielern geht es nicht.

Der andere Punkt ist, dass ich glaube, das Kehl auf diesen Bereich seines Geschäftsfeldes nicht genügend achtet. Er ist kein guter Kaufmann. Ihm fehlt die Lust am Handel mit Spieler und Beratern.
Ich gebe Dir ja inhaltlich in jedem Punkt Recht und trotzdem muss man irgendwie jede Personalie einzeln sehen.
Schlotti hätte meiner Meinung nix anders gemacht wenn Anselmino nächste Saison bei uns wäre und wir vermutlich auch nicht.

Die 14 Mio € von Süle ( ein wirtschaftliches Grab - keine Frage ) sollte man zumindest im Zusammenhang mit dem ablösefreien Wechsel sehen, da
das Handgeld über die Dauer verteilt war - ändert nix an der katastrophalen Fehlinvestition, auch wenn viele mich eingeschlossen das unabhängig von der
Ablöse Coup gefeiert haben.

sgG
Na ja. Süle war ein kapitaler Fehleinkauf, allerdings mit Ansage. Er war auch in München sehr oft verletzt und wurde, ob seines ständigem Übergewichts, als "Pommes-Panzer" tituliert.
Tja Herr Kehl.....da hätte man sich vielleicht vorab einmal informieren können. ;)

Ignazius5
Ersatzbank
Ersatzbank
Beiträge: 1739
Registriert: Do 20. Jun 2019, 16:09

Re: Unsere Transferpolitik

#527 Beitrag von Ignazius5 » Fr 13. Mär 2026, 20:06

Es ist am Ende eine Frage des Geldes, wie immer, aber auch, was wichtiger ist wie ich finde, wie stelle ich mich strategisch auf. Hole ich einen Süle, der 14 Millionen bekommt, oder setze ich auf zwei Spieler, die je 7 Millionen bekommen und in Konkurrenz zueinander stehen.
Man kann Menschen nicht mit Gegenständen vergleichen. Die Rechnung oder Überlegung mag bei Gegenständen jeglicher Art als Überlegung sinnvoll sein, entfällt aber weitgehend bei so Transfergeschichten. Allein aufgrund des menschlichen Faktors.

Wobei auch bei Gegenständen stets eine Arbeitsleistung eines Menschen dahinter steht. Der Preis ist ja nur ein mathematisches Konstrukt, sagt aber im Grunde nicht mehr aus als eben die Summe einer auf Theorie beruhenden Rechnung.

Ob ein verpflichtete Spieler passt oder nicht, irgendein Versprechen hält oder nicht, ganz gleich, wie man das bemessen mag, hängt einfach von zu vielen Faktoren ab. Also, die zweiangedachten Spieler für die Summe des einen, hätten genauso gut für Unzufriedenheit sorgen können.

Gruß Ignazius

jasper1902
Moderator
Moderator
Beiträge: 5344
Registriert: Mi 12. Jun 2019, 19:11
Wohnort: 48465 Schüttorf

Re: Unsere Transferpolitik

#528 Beitrag von jasper1902 » Sa 14. Mär 2026, 10:23

LEF hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 16:12
jasper1902 hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 14:37
Stumpen hat geschrieben: Fr 13. Mär 2026, 12:14 ... mir ging es hier wirklich um ein professionelles Sales Management. Wir sind absolut nicht in der Lage Spieler zu Geld zu machen oder zu tauschen, wie auch immer.

Meine These ist, uns verlassen so viele Spieler ablösefrei, weil wir keine Alternativen im Team haben. Wir sind nicht in der Lage die Spieler 1-2 Jahre vor Auslaufen des Vertrages zu verkaufen, weil es einfach keinen Ersatz gibt, weil es kaum Konkurrenz auf den Positionen gibt. Positivbeispiel Beier und Adeyemi. So sollte es auf jeder Position sein.

Bei uns wird reagiert nicht agiert.

Hätten wir zum Beispiel einen Anselmino fest verpflichtet, Gedankenspiel, dann würde ein Schlotterbeck uns nicht am Nasenring durch die Manege führen. Kehl könnte sagen, Schlotti, wie schaut es aus? Anselmino hat zumindest richtig Bock auf die nächste Saison.

Ich glaube, neben dem Stammspieler braucht es im Idealfall einen Ergänzungsspieler, der eine echte Alternative ist und zu jedem Ergänzungsspieler ein entsprechendes Talent.

Da sollte zumindest der Trainer und die sportliche Führung drauf hinarbeiten. Dazu braucht es einen Plan und Zeit. Beides Dinge, die wir nicht haben.

Es ist am Ende eine Frage des Geldes, wie immer, aber auch, was wichtiger ist wie ich finde, wie stelle ich mich strategisch auf. Hole ich einen Süle, der 14 Millionen bekommt, oder setze ich auf zwei Spieler, die je 7 Millionen bekommen und in Konkurrenz zueinander stehen.

Wenn der Trainer mitmacht und Konkurrenz im Team ermöglicht und fördert, kann sich dies nur positiv auswirken. Dies alles hat seine Grenzen. Ohne ein funktionierende Achse im Team und entsprechenden Führungsspielern geht es nicht.

Der andere Punkt ist, dass ich glaube, das Kehl auf diesen Bereich seines Geschäftsfeldes nicht genügend achtet. Er ist kein guter Kaufmann. Ihm fehlt die Lust am Handel mit Spieler und Beratern.
Ich gebe Dir ja inhaltlich in jedem Punkt Recht und trotzdem muss man irgendwie jede Personalie einzeln sehen.
Schlotti hätte meiner Meinung nix anders gemacht wenn Anselmino nächste Saison bei uns wäre und wir vermutlich auch nicht.

Die 14 Mio € von Süle ( ein wirtschaftliches Grab - keine Frage ) sollte man zumindest im Zusammenhang mit dem ablösefreien Wechsel sehen, da
das Handgeld über die Dauer verteilt war - ändert nix an der katastrophalen Fehlinvestition, auch wenn viele mich eingeschlossen das unabhängig von der
Ablöse Coup gefeiert haben.

sgG
Na ja. Süle war ein kapitaler Fehleinkauf, allerdings mit Ansage. Er war auch in München sehr oft verletzt und wurde, ob seines ständigem Übergewichts, als "Pommes-Panzer" tituliert.
Tja Herr Kehl.....da hätte man sich vielleicht vorab einmal informieren können. ;)
Mag sein und man durfte skeptisch sein, allerdings hat "die breite Masse" es eher gefeiert als kaputt geredet.
Und im Nachgang sind alle so schlau es schon vorher gewusst zu haben..........

sgG

Stumpen
Westfalenstadion
Westfalenstadion
Beiträge: 6145
Registriert: Do 13. Jun 2019, 02:54

Re: Unsere Transferpolitik

#529 Beitrag von Stumpen » Sa 14. Mär 2026, 11:54

https://www.feverpitch.de/der-abschied- ... m-des-bvb/

... nichts Wichtiges – außer Folgendes.
Wer seine Fehler nicht versteht, ist verdammt, sie zu wiederholen.
Im Profifußball reicht es längst nicht mehr, nur auf Talent oder einzelne Highlight-Aktionen zu schauen. Entscheidend ist, ob ein Spieler über längere Zeit verletzungsfrei bleibt, seine Leistung konstant abrufen kann und charakterlich in die Mannschaft passt. Bei jeder Verpflichtung müssen Stärken und Schwächen sauber abgewogen werden: Ein extrem schneller Spieler hilft dir wenig, wenn er keine präzisen Flanken schlagen kann. Genauso bringt dir ein technisch brillanter Fußballer wenig, wenn er keinerlei Bereitschaft für Zweikämpfe oder Defensivarbeit mitbringt.

Erfolgreiche Kaderplanung bedeutet daher, Spieler zu finden, deren Fähigkeiten ausgewogen sind und die sowohl sportlich als auch menschlich in das bestehende Gefüge passen. Nur so entsteht ein Team, das nicht aus Einzelspielern besteht, sondern aus einer funktionierenden Einheit.

Besonders wichtig sind dabei drei Faktoren: die Konstanz in der Leistungserbringung, eine ausgewogene Mischung an fußballerischen Fähigkeiten und die Verfügbarkeit eines Spielers durch geringe Verletzungsanfälligkeit. Ergänzt wird das Ganze durch eine innere Gier, sich weiterzuentwickeln, Verantwortung zu übernehmen und mehr erreichen zu wollen. Spieler, die all diese Elemente vereinen, heben eine Mannschaft langfristig auf ein höheres Niveau.

Bei Verpflichtungen wie Süle, Sabitzer, Modeste, Couto, Chukwuemeka oder Adeyemi hat dieses Gesamtpaket bislang nur teilweise gegriffen. Und ja – im Nachhinein ist man immer schlauer. Ich nehme mich da nicht aus: Am Ende bin ich eben der Dumme, der es rückblickend besser weiß.
"Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende."

Benutzeravatar
Tschuttiball
Westfalenstadion
Westfalenstadion
Beiträge: 21433
Registriert: Mi 12. Jun 2019, 23:16
Wohnort: Schweiz

Re: Unsere Transferpolitik

#530 Beitrag von Tschuttiball » Sa 14. Mär 2026, 12:12

Stumpen hat geschrieben: Sa 14. Mär 2026, 11:54 Bei Verpflichtungen wie Süle, Sabitzer, Modeste, Couto, Chukwuemeka oder Adeyemi hat dieses Gesamtpaket bislang nur teilweise gegriffen. Und ja – im Nachhinein ist man immer schlauer. Ich nehme mich da nicht aus: Am Ende bin ich eben der Dumme, der es rückblickend besser weiß.
Naja das war/ist halt der Grund warum diese Spieler zu uns gekommen sind zu dem Zeitpunkt und nicht zu Barca oder City...
Vielen Dank für alles Herr Dr. Reinhard Rauball!

Antworten