Hi Preusse, Danke für Deine Antwort. Nur zur Klarstellung. Eine Mindereinnahme wirkt sofort im Jahr des Geschehens und voll in die Bilanz. Meine Aussage zielt darauf ab, dass im Fußballgeschäft die Regel Einnahmen kann man in Transferausgaben stecken so nicht gilt.Preusse76 hat geschrieben: Do 6. Aug 2026, 01:15Wenn Kehl Anfang des Jahres davon spricht, dass durch das unerwartet frühe Ausscheiden aus der CL mindestens 11mio € fehlen, dann sagt doch auch keiner: "Kein Problem. Diese 11mio € verteilen wir auf die Bilanzen der nächsten 10 Jahre."Morta Della hat geschrieben: Mi 5. Aug 2026, 16:53 Bezüglich der Transferbilanz sei nochmal darauf hingewiesen, dass ein reines Rechnen der Verkauserlöse gegen Transferaufwendungen bilanztechnisch so nicht wirken kann.
Während die Erlöse direkt vollumfänglich erfasst werden, werden die Aufwendungen über Laufzeit abgeschrieben. Auf 10 Jahre mag man mal Einnahmen gegen Ausgaben über den Daumen rechnen, und da sollte es sich die Waage halten, nicht aber jahresweise.
Die wenigsten hier denken wie Buchhalter. Als Fan will man einfach nur wissen, ob der Club gerade solide wirtschaftet oder ins Risiko geht.
(Ich hätte nicht einmal ein Problem mit einem maßvollen Risiko. Aber ich wüsste es halt gerne. Nicht mehr und nicht weniger.)
Dies insbesondere dann, wenn ein Verein über Jahre weniger investiert hat und damit weniger in den Abschreibungen hat. Dieser Verein könnte ein Jahr auch mal locker das 2-3x seiner Transfereinnahmen investieren (alle anderen Einnahmen einfach mal außen vor gelassen).
Andere Vereine, wie zB Chelsea, strecken die Wirkung der Investitionen in Transfers über mehr Jahre durch lange Laufzeiten, da somit die jährliche Belastung runter geht.
Am Ende hast Du aber recht. Über mehrere Jahre gerechnet sollten sich bei einem Verein Einnahmen und Ausgaben mindestens die Waage halten.


