Krieg in der Ukraine
Re: Krieg in der Ukraine
Andere Autoren tendieren eher zu der Auffassung, daß es sich hierbei um ein geplantes oder zumindest in Kauf genommenes Scheitern handelt, etwa indem die Ausführung der letzten Phase dieses Anschlags bewusst in die Hände amateurhaft handelnder „Wegwerfagenten“ gelegt wurde, einerseits mit der Intention, die Herkunft eines professionell agierenden Geheimdienstes zu verschleiern, andererseits radikalere Reaktionen wegen eines geglückten Anschlags doch noch zu scheuen.
Man vermied also eine riskant höhere Stufe einer Eskalation, ohne jedoch auf die Warnung an den Adressaten zu verzichten, man könne auch notfalls die letzte Stufe zünden.
Auch und gerade dieses Vorgehen zeigt imho durchaus Züge einer Herkunft aus der dialektisch-teuflischen Hexenküche des russischen Geheimdienstes.
Man vermied also eine riskant höhere Stufe einer Eskalation, ohne jedoch auf die Warnung an den Adressaten zu verzichten, man könne auch notfalls die letzte Stufe zünden.
Auch und gerade dieses Vorgehen zeigt imho durchaus Züge einer Herkunft aus der dialektisch-teuflischen Hexenküche des russischen Geheimdienstes.
Wer glücklich ist, bedarf nicht der Bosheit (Horkheimer).
Wer denkt, ist nicht wütend (Adorno).
Die Hölle, das sind die anderen (Sartre).
Der freie Marx hegelt das (SJ).
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Re: Krieg in der Ukraine
Besten Dank für die andere Sichtweise ! Ich bin mir durchaus bewusst, das es andere , vielleicht sogar unendlich viele unterschiedliche Szenarien geben kann. Genau das, und genau das, macht es so schwierig allgemein gültige Aussagen zu treffen.Schwejk hat geschrieben: Di 1. Sep 2026, 21:11 Andere Autoren tendieren eher zu der Auffassung, daß es sich hierbei um ein geplantes oder zumindest in Kauf genommenes Scheitern handelt, etwa indem die Ausführung der letzten Phase dieses Anschlags bewusst in die Hände amateurhaft handelnder „Wegwerfagenten“ gelegt wurde, einerseits mit der Intention, die Herkunft eines professionell agierenden Geheimdienstes zu verschleiern, andererseits radikalere Reaktionen wegen eines geglückten Anschlags doch noch zu scheuen.
Man vermied also eine riskant höhere Stufe einer Eskalation, ohne jedoch auf die Warnung an den Adressaten zu verzichten, man könne auch notfalls die letzte Stufe zünden.
Auch und gerade dieses Vorgehen zeigt imho durchaus Züge einer Herkunft aus der dialektisch-teuflischen Hexenküche des russischen Geheimdienstes.
Übrigens: Gerade 0:2
Re: Krieg in der Ukraine
Update:
Warum sich die Bundesregierung jetzt sicher ist
Die Spuren des Anschlagsversuchs am Flughafen Leipzig/Halle sollen zu sogenannten Wegwerfagenten eines russischen Geheimdienstes führen. Michael Götschenberg erklärt, wie Ermittler und Bundesregierung zu diesem Schluss kamen.
https://www.tagesschau.de/inland/innenp ... g-100.html
Ermittler identifizieren mutmaßliche Täter
Stand: 02.09.2026 • 14:00 Uhr
Video:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... d-100.html
Warum sich die Bundesregierung jetzt sicher ist
Die Spuren des Anschlagsversuchs am Flughafen Leipzig/Halle sollen zu sogenannten Wegwerfagenten eines russischen Geheimdienstes führen. Michael Götschenberg erklärt, wie Ermittler und Bundesregierung zu diesem Schluss kamen.
https://www.tagesschau.de/inland/innenp ... g-100.html
Ermittler identifizieren mutmaßliche Täter
Stand: 02.09.2026 • 14:00 Uhr
Video:
https://www.tagesschau.de/investigativ/ ... d-100.html
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Re: Krieg in der Ukraine
Andrey Gurkov, russischer Journalist und Publizist, vertritt heute im „Presseclub“ ebenfalls die These,
Es erinnere deutlich an Mafiamethoden.daß es sich hierbei um ein geplantes oder zumindest in Kauf genommenes Scheitern handelt, etwa indem die Ausführung der letzten Phase dieses Anschlags bewusst in die Hände amateurhaft handelnder „Wegwerfagenten“ (oder russischer "Schläfer") gelegt wurde, einerseits mit der Intention, die Herkunft eines professionell agierenden Geheimdienstes zu verschleiern, andererseits radikalere Reaktionen wegen eines geglückten Anschlags doch noch zu scheuen.
Man vermeide also eine riskant höhere Stufe einer Eskalation, ohne jedoch auf die Warnung an den Adressaten zu verzichten, man könne auch notfalls die letzte Stufe zünden.
Auch und gerade dieses Vorgehen zeige durchaus Züge einer Herkunft aus der dialektisch-teuflischen Hexenküche des russischen Geheimdienstes.
Wer glücklich ist, bedarf nicht der Bosheit (Horkheimer).
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Re: Krieg in der Ukraine
so gesehen hat ja die regierung gut reagiert und den russen keine handhabe für kriegerische eskalation gegeben. eigentlich. dass sie doch noch was draufpacken und uns eine kriegserklärung in den mund legen, spricht ja nur aus, was der kreml in wirklichkeit erreichen wollte…
Eine Meinung.
Re: Krieg in der Ukraine
Zubitoni hat geschrieben: So 6. Sep 2026, 21:46 so gesehen hat ja die regierung gut reagiert und den russen keine handhabe für kriegerische eskalation gegeben. eigentlich. dass sie doch noch was draufpacken und uns eine kriegserklärung in den mund legen, spricht ja nur aus, was der kreml in wirklichkeit erreichen wollte…
Re: Krieg in der Ukraine
Was ich mich schon länger frage: ist eigentlich was bekannt, dass russland auch opfer hybrider attacken ist, die nicht der ukraine zuzuordnen sind? ZB könnte ich mir bei putins lieblingsgegner polen gut vorstellen, dass die ihm ungerne was schuldig bleiben und deswegen mal mit gleicher münze zurückzahlen möchten…
Eine Meinung.
Re: Krieg in der Ukraine
Wäre es tatsächlich so, dann wäre Polen in seiner (wohl aus historisch und geopolitisch gut begründbarer) Reaktion auf russische hybride Attacken anderen europäischen Ländern (einschließlich v.a. Deutschlands) in dieser Hinsicht voraus.
Im übrigen scheint die moralische Regel aus der Bergpredigt aktuell nicht gerade als Handlungsmaxime internationaler Politik v.a. dank bekannter Akteure als regulative Idee Hochkonjunktur zu besitzen:
„Ich aber sage euch: Widerstrebt nicht dem Bösen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete auch die andere dar“ (Matthäus 5,39).
Eher gelte das Talionsprinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ des mosaischen Gesetzes aus dem Alten Testament, das entgegen einer häufig zu lesenden Fehldeutung zwar Vergeltung, aber keine überschießende Reaktion „ins Auge faßt“
, also in der Einhaltung des Prinzips der Verhältnismäßigkeit eine drohende Eskalationsgewalt begrenzen soll.
Im übrigen scheint die moralische Regel aus der Bergpredigt aktuell nicht gerade als Handlungsmaxime internationaler Politik v.a. dank bekannter Akteure als regulative Idee Hochkonjunktur zu besitzen:
„Ich aber sage euch: Widerstrebt nicht dem Bösen; sondern wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete auch die andere dar“ (Matthäus 5,39).
Eher gelte das Talionsprinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ des mosaischen Gesetzes aus dem Alten Testament, das entgegen einer häufig zu lesenden Fehldeutung zwar Vergeltung, aber keine überschießende Reaktion „ins Auge faßt“
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