Ich bin ganz klar gegen den VAR. Was da jedes Wochenende in den Stadien stattfindet ist doch pure Willkür.
Wenn eine Schiri auf dem Platz eine Fehlentscheidung trifft kann das passieren. Wenn aber in einem obskuren Keller mal eine Fehlentscheidung korrigiert wird und mal nicht halte ich das für himmelschreiend ungerecht.
Außerdem mag das für TV Zuschauer noch akzeptabel sein, im Stadion stört es erheblich. Spontane Freude nach einem Tor ist doch gar nicht mehr möglich.
Könnte ja sein dass im Vorfeld irgendein 2 cm Abseits vorgekommen ist.
Also wenn es nach mir ginge - weg mit dem Dreck!
Die Spiele der anderen
Re: Die Spiele der anderen
Nicht der VAR ist das Problem, sondern die schlechten Schiedsrichter und VAR in Deutschland. Bei Welt-/ Europameisterschaften klappt es doch zu 95% besser als in Deutschland. Gleiches gilt für Champions League oder Euro League, aber auch nur dann wenn keine deutschen Schiedsrichter beteiligt sind.
Re: Die Spiele der anderen
Guter Kommentar, warum das im Bayernspiel kein 11er war:
//Edit: hier der richtige Link: https://play.bild.de/?gcid=7ef134261760 ... 376d0393c0
//Edit: hier der richtige Link: https://play.bild.de/?gcid=7ef134261760 ... 376d0393c0
Re: Die Spiele der anderen
... der Video Assistant Referee (VAR) sollte den Fußball gerechter machen. Weniger Fehlentscheidungen, mehr Transparenz, weniger Diskussionen. Doch die Realität zeigt ein anderes Bild. Der VAR ist längst selbst zum Problem geworden technisch, organisatorisch und kommunikativ.Bernd1958 hat geschrieben: ↑Mo 9. Feb 2026, 10:02 Nicht der VAR ist das Problem, sondern die schlechten Schiedsrichter und VAR in Deutschland. Bei Welt-/ Europameisterschaften klappt es doch zu 95% besser als in Deutschland. Gleiches gilt für Champions League oder Euro League, aber auch nur dann wenn keine deutschen Schiedsrichter beteiligt sind.
Abseitslinien, die nicht gezogen oder falsch interpretiert wurden, Eingriffe in Bagatellszenen, während glasklare Situationen ignoriert wurden. Das Problem ist nicht nur die Fehlentscheidung selbst, sondern die völlige Inkonsequenz.
Der VAR sollte Vertrauen schaffen stattdessen zerstört er es. Fans fühlen sich entmündigt, Stadien erleben minutenlange Pausen ohne Information, und die Diskussionen nach dem Spiel sind hitziger denn je.
Wenn dann noch der Eindruck entsteht, dass ein bestimmter Klub, zufällig der erfolgreichste und mächtigste, überproportional profitiert, dann ist das Gift für die Glaubwürdigkeit des gesamten Wettbewerbs.
"Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende."
Re: Die Spiele der anderen
Was aber, wie gesagt, nicht an der Technologie selbst oder deren Einsatz liegt, sondern am Erhalt des Status der Tatsachenentscheidung. Und genau der Freiraum sorgt für die Diskussionen. Ich kann in Bezug auf das Abseits durchaus den Frust verstehen, weil es die Emotionen etwas killt. Aber es wird in der Regel zweifelsfrei geklärt.Doch die Realität zeigt ein anderes Bild. Der VAR ist längst selbst zum Problem geworden technisch, organisatorisch und kommunikativ.
In dem Sinne hätte ich nach Ansicht der Bilder den ersten Elfer von Bayern gestern nicht gegeben. Weil keine eindeutige Einseitigkeit vorlag. Das kann man in gut 30 Sekunden abhandeln, gibt eine Meldung und gut ist.
Es liegt nicht an den Möglichkeiten der Technologie, sondern am veralteten Verständnis in Bezug auf die Autorität des Feldschiedsrichters. Und mir kommt es manchmal so vor, als ob Fehlentscheidung im gewissen Sinne absichtlich so getroffen werden, nur um irgendwie die Autorität des Schiris zu retten oder zu unterstreichen. Als eine Art Reaktion auf die empfundene Drucksituation durch die Technologie.
Gruß Ignazius


